BIOGRAFIE

Christoph-Mert Hagen wurde 1984 in Hamburg, Deutschland geboren. Als Sohn einer philippinischen Mutter und eines deutschen Vaters, lebte er lange Zeit „zwischen den Welten“ und wurde nachhaltig geprägt von den Herausforderungen der kulturellen Identitäts- und Herkunftsfrage. Dabei war von klein auf die Leidenschaft fürs Zeichnen und Malen stets ein wichtiger Begleiter. Etwas, das ihm Sicherheit und auch Selbstvertrauen gab und seither aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Irgendwann lag es nahe damit was zu machen und eine berufliche Richtung einzuschlagen. So kam es zur Grafikdesign-Ausbildung und der anschließenden, zweijährigen Tätigkeit als freiberuflicher Grafikdesigner. Inspiriert von der Ausstellung „Geschichtenerzähler“ in der Hamburger Kunsthalle im Jahr 2005 und dem zunehmenden Kontakt zu freischaffenden Künstlern, wuchs bald aber die Idee bildende Kunst zu studieren. Nach erfolgreicher Bewerbung an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, studierte er dort zuerst Malerei unter den betreuenden Professoren Achim Hoops und Hendrik Krawen, wechselte nach einigen Semestern aber zum Film. Das Narrative, das Erzählen in bewegten Bildern hatte ihn letztendlich gepackt. Mit dem Diplom im Fachbereich Visuelle Kommunikation unter den betreuenden Professoren Wim Wenders und Pepe Danquart, begann daraufhin seine Selbständigkeit im Bereich Film, Musikvideos und Werbung. In den mehr als 10 Jahren innerhalb dieser stressigen Branche, wuchs nach und nach aber das Bedürfnis den Weg zur Kunst zurückzufinden und vermehrt der Leidenschaft fürs Zeichnen und Malen nachzugehen. Nach einem Burnout Anfang 2022 kam dann die Rückbesinnung auf das Wesentliche und die eigene Kunst. Seitdem ist Christoph-Mert Hagen als Teilzeit-Postbote und Vollzeit-Künstler unterwegs. Und ausgeglichener.


ÜBER MEINE KUNST

Figuren, Ansätze von Erzählungen, das Absurde – all das kehrt immer wieder zurück und scheint mir wohl wichtig zu sein. Die komischen Szenen des Alltags sind nicht selten Inspiration. Auch Filme. Und Träume. Dabei arbeite ich analog und digital. Meine Kunst passiert auf Papieren und Leinwänden, wird mitunter auch gescannt und am Computer fortgesetzt oder entsteht von Beginn an digital und wird hochwertig ausgedruckt. Oft nutze ich eigene (alte) Fotos und Schnappschüsse aus dem Alltag als Referenzen. Mal erfinde ich sogar Charaktere oder ganze Szenerien in 3D-Programmen am Computer und übersetze sie dann in meine Kunst. Meine Mittel und Methoden sind also vielseitig und unterschiedlich. So, wie es sich ergibt und richtig anfühlt. Und nein – ich nutze keine KI. Hinter allem steckt nur autodidaktisches Handwerk. Und viel Leidenschaft.


SICHTBARKEIT & KONTAKT

Als Künstler finde ich es natürlich toll, wenn meine Arbeiten „in echt“ zu sehen sind. Ob in Galerien, Cafés, Bars, Wartezimmern, dem heimischen Wohnzimmer – und allem dazwischen. Denn ich finde, dass Kunst in den Alltag gehört, stets zugänglich und erfahrbar sein sollte und bestenfalls etwas ist, mit dem gelebt wird. Schreibt mir also gerne, wenn ihr euch für meine Kunst interessiert, sie kaufen wollt (ob im Original oder als hochwertiger Druck) oder ihr Ideen für Ausstellungen und Projekte habt. Ich freue mich von euch zu hören.

Anfragen:
info@cmh-art.de